Foodistini Gesunde Reibekuchen Kartoffel Karotte
Herzhaft Rezept

Gesunde Kartoffel-Reibekuchen

Mein Freund A liebt Reibekuchen. Aber ich habe mich immer davor gescheut die vielen Kartoffeln für diese von Hand reiben zu müssen. Und dann auch noch frittieren? Den Geruch von Fett und die Spritzerei, na das brauche ich eigentlich nicht in meiner kleinen Küche.

Foodistini Gesunde Reibekuchen Kartoffel Karotte

Aber seit neustem habe ich einen Multizerkleinerer, der mir das Reiben abnimmt. Eine Ausrede weniger. Und dann hat A’s Mutter auch noch ein Rezept für relativ gesunde Reibekuchen, die nur in ganz wenig Fett eher gebacken denn frittiert werden. Und damit gab es jetzt wirklich keinen Grund mehr A Reibekuchen am Wochenende vorzuenthalten.

Das Reiben hat dann nichtmal eine Minute gedauert. Das Braten dafür den ganzen Rest der Stunde. Denn dadurch, dass ich die Reibekuchen bei relativ niedriger Temperatur mit sehr wenig Öl gare dauert es auch pro Pfanne 10 Minuten bis diese durch sind. Die Kartoffeln werden in diesem Rezept nicht vorgekocht, so dass ihr ihnen auch wirklich die Zeit zum garen geben solltet.

Foodistini Gesunde Reibekuchen Kartoffel Karotte

Durch das wenige Öl werden die Reibekuchen auch eher hell- denn dunkelbraun. Sie sehen also nicht so aus wie ihr es vielleicht vom Weihnachtsmarkt her kennt. Mich stört das nicht, wenn ich dafür mehr davon essen kann. Wenn ihr sie aber dunkler, lies als „frittierter“, haben wollt: einfach mehr Öl verwenden. Eine ca. 2 mm dicke Schicht in der Pfanne sollte ausreichen.

 

 


Rezept – Gesunde Kartoffel-Reibekuchen

 

Menge: 20 Stück; Zubereitungszeit: 1 Stunde

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 200 g weiße Zwiebel
  • 100 g Karotte
  • 1 Ei
  • 1 El Mehl
  • Salz, Pfeffer, Kräutermix (z.B. Oregano, Thymian und Rosmarin)
  • Pflanzenöl

 
 

Rezept – Gesunde Kartoffel-Reibekuchen:

1 kg Kartoffeln, 200 g weiße Zwiebel und 100 g Karotte schälen und auf einer Reibe oder in einem Multizerkleinerer fein reiben.

Nun über der Spüle immer eine Faust voll in die Hand nehmen und allen Saft gut ausdrücken. So mit dem gesamten geriebenen Gemüse verfahren. Versucht möglichst viel der Flüssigkeit loszuwerden. Dann müsst ihr nachher nicht so viel Mehl verwenden und dadurch werden die Reibekuchen nochmal gesünder.

Das 1 Ei verquirlen und unter das Gemüse rühren. Dann 1 El Mehl, 1 Tl Salz, 1 Tl Pfeffer und 1 El des Kräutermix ebenfalls unterrühren. Das ganze ergibt dann keinen festen Teig, sondern eine eher lockere Masse.

Eine Pfanne mit gerade so viel des Pflanzenöls, dass der Großteil des Bodens bedeckt ist, bei hoher Temperatur erhitzen. Das Öl ist warm genug, wenn ein kleiner Tropfen des Reibekuchen-Teigs darin sofort fröhlich bruzelt. Dann mit einem Esslöffel kleine Haufen in die Pfanne setzten und flach drücken.

Die Reibekuchen so lange auf einer Seite braten bis sie hellbraun sind (ca. 5 Minuten, wenn das zu schnell geht die Hitze herunterdrehen). Dann wenden und auf der anderen Seite weiter braten bis auch diese hellbraun ist (wieder 5 Minuten).

Auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf einem Teller bei 70° C im Ofen aufbewahren bis alle fertig sind.

 
Schmecken am besten frisch, aber halten sich auch 2 Tage gut abgedeckt im Kühlschrank.
 

Dazu gab es bei uns:

Schnelles Apfelmus:

Äpfel halbieren, entkernen (geht am besten mit einem Teelöffel), reiben und alles (inklusive Saft) mit 1/2 Tl Zimt in einem Topf bei geschlossenen Deckel einmal Aufkochen lassen. Dann bei geringer Hitze 15 Minuten weiterkochen lassen.

Rotkohlsalat:

Ein kleines Stück Rotkohl, 1/3 einer Gurke und 1 Frühlingszwiebel reiben. Dieses Gemüse mit 4 El Jogurt, Salz, Pfeffer, 1 Tl Olivenöl und 1 El Essig verrühren.

 

Aber das ganze wäre bestimmt auch lecker mit:

  • Sour Cream.
  • Jogurt Dip.
  • Karotten-Apfel-Salat: 1 Teil Apfel zu 2 Teilen Karotten reiben und mit 1 El Essig, 1 Tl Öl und etwas Zitronensaft vermischen.
  • Als Beilage zu Fleisch oder Fisch.

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